Hallo liebe Besucher

 

Heute habe ich nun endlich etwas Zeit gefunden um wenig über mich zu plaudern.

Mein Name ist Bon Annifee aus dem Haarbachtal.

Wie Ihr sicher bereits wisst, kam ich

als 3 te von 6 Welpen des B-Wurf´s ,,aus dem Haarbachtal,, zur Welt.

Meine 5 Geschwister und ich bekamen gleich nach der Geburt einen vorläufigen Namen und zur optischen Unterscheidung jeder ein andersfarbiges Halsband

Weil mein Gesicht und die Schwanzspitze viel weiß tragen wurde ich erst einmal Edelweiß genannt.

 Mein Halsband war ….na???      in der Farbe orange

 

 

Über die Hochzeit meiner Eltern

 ,, Anicky von der Sauerländer Pforte,,  und  ,,Bronski von der Kuhglocke,,

habt Ihr sicherlich schon alles auf dieser HP gelesen daher erzähle ich das hier nicht noch einmal.

- War ja auch nicht wirklich selber dabei – hi, hi

 

Die Zeit mit meiner Mama und meinen Geschwistern war wunderschön und meine Zieheltern gaben sich auch alle erdenkliche Mühe meiner Mama bei unserer Betreuung und Aufzucht zur Seite zu stehen.

Sie waren stets auf unser aller Wohlergehen bedacht und verwöhnten uns mit Zuneigung, Pflege, Leckereien so wie Beschäftigungen, Übungen und Spiele vieler Art die uns auf das spätere Leben vorbereiten sollten.   

  

Wir wurden auch von einigen netten anderen Familien besucht. Das passierte aber erst ab einem Zeitpunkt den unsere Zieheltern als sicher für uns Welpen befanden.

Es standen da plötzlich fremde zweibeinige Geschöpfe um unser Gehege herum.

Die schauten uns alle gaaanz andächtig und  manchmal mit versonnenem Lächeln an.

Manche waren auch ganz aufgeregt, versuchten sich aber zu beherrschen um uns nicht z.B. im Schlaf oder beim trinken zu stören.

Ab und zu haben wir aber ein wenig geblinzelt und konnten sie beobachten diese seltsamen aber scheinbar ja netten großen Tiere auf zwei Beinen.

 

Mit jedem Tag den wir älter wurden wuchs natürlich auch die Neugier auf alles was sich zur Erkundung anbot.

So auch die großen zweibeinigen Tiere die aber Ihrerseits wohl genauso neugierig auf uns waren. 

 

Heute, da ich schon groß bin – ich werde immerhin schon bald 1 ¾ Jahre alt – weis ich natürlich, dass diese Tiere zu der Gattung Mensch gehören.

 

 

 

 

Nach meiner Erfahrung meistens sehr friedfertige Geschöpfe welche auch meist darum bemüht waren unsere

Herzen zu erobern.  

Das war auch immer ein Gaudi wenn der nette Besuch zu uns kam. Jeder spielte mit uns. Wir wurden geknuddelt und bespaßt.

Es gab auch immer mal wieder kleine Geschenke wie selbst gebackene Hundekekse oder hier und da ein kleines Spielzeug.

So was haben kleine Hundewelpen natürlich schnell heraus – wie das halt mit allen Kindern so ist – und so stürmte die ganze Bande natürlich jedem Besucher freudig tollend und springend entgegen.

Die Besucher kamen recht häufig und mit der Zeit, stellten sich hier und da Vorlieben bei uns Welpen für bestimmte Menschen ein.

Über deren Besuch freute man sich dann besonders.

Ich glaube, den Menschen ging das auch so.

 

Auch andere Hunde durften uns immer mal besuchen. Das war natürlich ganz super und spannend.  

Da haben wir gelernt, dass es Hunde gibt die ganz anders ausschauen als wir.

Gaaanz große Hunde aber auch ganz kleine Hunde – kleiner als wir Welpis und doch schon erwachsen ?!

Papa Bronski hat uns natürlich auch besucht – ein toller Papa – groß und kräftig aber immer darauf bedacht uns nicht zu verletzen wenn wir Ihn jagten.

Wenn meine vorwitzigen Brüder Ihm zu wild wurden hat er lieber rücksichtsvoll das Feld geräumt.

Er hat aber auch mal kräftig gebrummt und gedroht als ihm der Brösel in die Pfote gebissen hat – hui da war aber stramm stehen angesagt. Auf der Stelle alle Welpis totaaal brav.   

 

Brösel

 

Wenn die Jungs auch wussten – der tuuut doch nichts -  so ein Machtwort macht doch schon Eindruck.

 

 

Irgendwann kam dann ein seltsamer Tag.

Unsere, inzwischen ganz lieb gewonnenen Besucher kamen wie immer – nein nicht ganz wie immer – sie kamen einzeln und nahmen zu meinem Erstaunen immer eines meiner Geschwister mit.

Ob das wohl ein neues Spiel ist ??  -  dachte ich mir.  

Annifee

 

 Doch sie kamen seltsamer Weise nicht zurück !?  Schließlich waren nur noch meine Schwester Baya und ich übrig.

Baya

 

Etwas mulmig war uns da ja schon zumute.

 

 

 

 

Dann wurde zwei Tage vor Heiligabend auch Baya abgeholt. Ihre neue Familie freute sich ganz dolle die Baya zu sehen und noch mehr darüber, sie doch noch vor Weihnachten mit ins neue Heim nehmen zu dürfen.

Sie hatten eine ganz kuschelige Decke und eine neue Leine und Halsband dabei.

Sie haben dann noch etwas mit uns beiden gespielt und als die kleine Baya dann müde wurde haben sie sie ganz vorsichtig in die Decke gekuschelt und sie gaaanz vorsichtig mit in´s Auto genommen.

Hm - und wie bei jedem Abschied kullerten bei Herrchen und Frauchen die Tränen und dabei wussten sie doch, dass es allen gut gehen würde. Sind also doch manchmal etwas seltsam die Menschen.

Tja – und was war mit mir??? So ganz alleine mit Mama war ja schon schön – aber – die anderen waren nun alle bei Ihren neuen Familien - und - was sollte aus mir werden?

Alle unsere netten Besucher waren gekommen und hatten eines meiner Geschwister mitgenommen.

Nun kam niemand mehr.

Nicht, das ich weg wollte. Nein, nein. Doch die anderen hatte man ja auch abgeholt. ??

 

Wie war ich dann

 

froh als ich merkte – ich darf bei Mama bleiben -  Yeepieee !!!!

 

 

 

 

So – jetzt muss ich erst noch mal in den Garten hüpfen. Die Sonne scheint und Mama liegt viel zu ruhig und dösig auf dem Gartenweg herum.

 

Da kann man doch bestimmt etwas gegen unternehmen.   Hi,hi

 

 

Bis bald – ich erzähle bestimmt noch wie es so weiter ging.

 

 

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13.10.2018